Der Mikrowellensensor zur kontinuierlichen Feuchtemessung
in Schüttgütern
Einfache Nachrüstung zur Messung in (Behälterausläufen, Förderschnecken, auf Förderbänder, Rutschen usw.)
M-Sens 2 findet seinen Einsatz zur kontinuierlichen Messung der Feuchtigkeit von Feststoffen aller Art.
Der M-Sens 2-Sensor kann ideal eingesetzt werden z.B. in Behälterausläufen, Förderbändern, Förderschnecken, Mischern und Bandtrocknern.
Wichtig ist dabei, dass die messende Fläche des Sensors immer mit Material bedeckt ist.
Der M-Sens 2 ist ein berührendes Messverfahren. Die Keramikscheibe (messende Fläche) muss dabei immer mit Material bedeckt sein.
Der M-Sens 2-Sensor arbeitet mit präziser Hochfrequenzmessung und direkter Digitalisierung der Messwerte und damit einer hohen Auflösung. Da die Oberflächen- und Kapillarfeuchte eines Materials dessen Dielektrizitätszahl stark beeinflusst, kann die Feuchte bei konstanter mittlerer Schüttdichte genau ermittelt werden. Unterstützend werden Schüttdichte bedingte Schwankungen des Messwertes durch eine interne Filterfunktion ausgeglichen. Temperaturbedingte Schwankungen des Messwertes werden vom Sensor automatisch kompensiert.
Die Kalibrierung des Systems kann leicht vom Anwender selbst vorgenommen werden. Sie erfolgt im eingebauten Zustand einfach per Knopfdruck und Eingabe des Referenzfeuchtegehalts.
Flexible Positionierung
Der M-Sens 2 wurde so entwickelt, dass er bei der Montage maximale Flexibilität bietet. Bei der Positionierung der Sonde sollten die folgenden Aspekte in Erwägung gezogen werden:
Das Messfeld dringt in die meisten dichten Materialien (z. B. Sand). Die Sonde sollte stets bei einer Mindesttiefe von 120 mm auf das Material gerichtet sein, um Reflektionsprobleme zu vermeiden.
Einbau-Situationen
Behälter
Zum einfachen Einbau steht ein Standardanschlussflansch zur Verfügung.
Förderband
Messung der Materialfeuchte auf einem Förderband.
Durch die Anbringung eines Materialabstreifers wird eine konstante Materialhöhe erzeugt. Dies bietet ideale Voraussetzungen für eine Online-Messung.
Förderschnecke
Die Monatge im unteren Drittel einer Förderschnecke hat den Vorteil, dass der Materialbelag, der über den Sensor geführt wird, nahezu konstant ist und somit eine optimale Messung erfolgen kann. Die Bewegung der Schneckenwendel wird ausgeblendet.
Freifallrohr
Um auch in Freifallrohren oder Schrägleitungen (Schurren) mit dem M-Sens 2 messen zu können, besteht die Möglichkeit Material mit einer Fangarmatur kurzfristig, für die Dauer der Messung, vor der Sonde anzusammeln. Nach der Messung öffnet die Klappe wieder und lässt das aufgefangene Material weiterfallen. Je nach Bedarf kann der Messvorgang in kurzen oder langen Abständen permanent wiederholt werden.
| Sensor | Gehäuse | Edelstahl 1.4571 |
|---|---|---|
| Sensorfläche | Mischkeramik | |
| Schutzart | IP 67 nach EN 60529 | |
| Ex-Schutz | Zone 20 (Staub), Zone 0 (Gas) | |
| Umgebungstemperatur und Materialtemperatur | 0 ... + 120 °C | |
| Betriebsdruck | max. 10 bar | |
| Leistungsaufnahme | 0,6 W | |
| Gewicht | ca. 1,0 kg | |
| Ansprechzeit | 0,1 Sekunden | |
| Messbereich | 0 ... 85 % Restfeuchte (materialabhängig) | |
| Messgenauigkeit | 0,1 % absolut im kalibrierten Messbereich | |
| Verbindungskanal | geschirmte Leitung 4-adrig, 0,25 mm² | |
| Auswerteelektronik | Versorgungsspannung | 110/230 V AC (50 Hz) 24 V DC |
| Leistungsaufnahme | 20 W / 24 V | |
| Stromaufnahme | max. 1 A bei 24 V | |
| Schutzart | IP 65 nach EN 60529/10.91 | |
| Betriebsumgebungstemperatur | - 10 ... + 45 °C | |
| Abmessungen | 258 x 237 x 174 mm (B x H x T) | |
| Gewicht | ca. 2,7 kg | |
| Schnittstelle | RS 232, RS 485 | |
| Kabelverschraubungen | 3x M16 (4,5-10 mm Ø) | |
| Anschlussklemmen / Leiterquerschnitt | 0,2 - 2,5 mm² [AWG 24 - 14] | |
| Strom- oder Spannungsausgang | 2 x 4 … 20 mA (0 … 20 mA), Bürde < 700 Ohm oder 2 … 10 V (0 … 10 V), Bürde > 2 k Ohm |
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| Schaltausgang Messwertalarm | Relais mit Umschaltkontakt max. 250 V AC, 1 A |
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| Digitaleingänge | 2 Eingänge für aktive externe Steuersignale | |
| Datensicherung | Flash | |
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