Feststoff-Durchflussmessung für Schlauchleitungen
Der ClampFlow ist ein Messsystem, speziell entwickelt für die Durchflußmessung von Feststoffen, welche durch Schlauchleitungen gefördert werden. Das System kann an allen Schlauchleitungen angewendet werden, welche aus elektrisch nicht leitfähigem Material, wie z.B. Gummi oder Kunststoff sind. Es können Außendurchmesser bis zu 20 mm detektiert werden.
Der Sensor ist in zwei Ausführungen verfügbar:
ClampFlow C:
Als Sensor zur "Messung von außen", damit die Leitung zum Einbau des Sensors nicht aufgetrennt werden muss.
ClampFlow P:
Als sogennante "Plug"-Version bei der die Schlauchenden am Sensor einlauf- und auslaufseitig aufgesteckt werden.
Bei der Version "Messung von außen" werden die zwei Sensorhalbschalen (Ober- und Unterseite), zwischen welchen die Leitung eingelegt wird, immer passend auf den Außendurchmesser Ihrer Schlauchleitung produziert. Vor dem Einsatz dieses Types ist es sinnvoll, einen Test im Hause
SWR mit dem entsprechenden Schlauch durchzuführen. Aufgrund der großen Anzahl am Markt existierender Schlauchtypen, -materialien, -wandstärken kann durch diesen Test sichergestellt werden, dass die Messung mit dem kundenseitig verwendeten Schlauch funktioniert.
Die "Plug"- Variante verwendet werkseitig immer ein POM-Kunstoffinnenrohr, welches den Innendurchmesser der kundenseitig verwendeten Leitung entspricht.
Durch die spezielle Einkopplung eines hochfrequenten, elektromagnetischen Wechselfeldes wird
im Messrohr ein homogenes Messfeld erzeugt. Feststoffe, die sich innerhalb dieses Messfeldes befinden, dämpfen die Amplitude dieses Wechselfeldes. Dies führt zu einem Messsignal entsprechend der Konzentration des Fördergutes im Messrohr (kg/m3).
Mittels einer gleichen Sensorik wird innerhalb des Messrohres an zwei weiteren Stellen die Veränderung des Wechselfeldes gemessen. Diese
beiden Sensoren haben einen definierten Abstand zueinander. Die Auswerteelektronik mit ihrem integrierten Korrelator ermittelt aus den beiden Sensorsignalen die Laufzeit des Fördergutes zwischen den beiden Sensoren. Mit dem bekannten Abstand wird dann die Geschwindigkeit des Feststoffes ermittelt (m/sec).
Aus den beiden gemessenen Größen Konzentration (K) und Geschwindigkeit (v) sowie dem bekannten Querschnitt (A) des Messrohres wird dann der Durchfluss ermittelt nach Q = K x v x A
und als 4 ... 20 mA-Signal ausgegeben.
Der Einbauort des Sensors wird entsprechend der geforderten Ein- und Auslaufstrecken festgelegt (siehe Graphik). Die Schlauchleitung wird entweder in die Schlauchaufnahme eingelegt und anschließend durch Verschraubung von Sensoroberteil und Sensorunterteil geklemmt, oder der Schlauch wird aufgetrennt und an den Adaptern am Sensoreinlauf und -auslauf aufgesteckt. Zum Aufstecken ist kein weiteres Werkzeug notwendig.
Die Transmitterelektronik wird in einem Abstand von max. 2 m vom Sensor installiert. Der Sensor wird hierzu inkl. 2 m Kabelschwanz geliefert.
| Sensor | Housing | Aluminium |
|---|---|---|
| Protection type | IP 65 | |
| Ambient temperature | - 10... + 60 °C | |
| Weight | 0.4 kg | |
| Dimension | 105 x 75 x 28 mm (W x H x D) | |
| Transmitter electronics | Supply voltage | 24 V DC |
| Power input | 12 W | |
| Ambient temperature | - 10... + 45 °C | |
| Weight | 2.0 kg | |
| Output | 4... 20 mA for material to be conveyed, relay output | |
| Serial output | RS 485, ModBus protocol | |
| Dimensions | 160 x 200 x 90 mm (W x H x D) | |