Zur Messung von großen Schüttgutmengen nach mechanischen Förderorganen wie Förderschnecken, Luftförderrinnen, Elevatoren o.a. mechanischen Austragsorganen
MaxxFlow HTC wurde speziell für die Mengenmessung von Schüttgütern mit großen Durchsatzleistungen entwickelt. Aufgrund seines komplett offenen Querschnitts und seiner geringen Einbauhöhe zeichnet sich der MaxxFlow HTC überall dort aus, wo bisher nur aufwendige, mechanische Lösungen, wie zum Beispiel Prallplatten oder Messschurren möglich waren. Der Einbau des MaxxFlow HTC erfolgt unabhängig von der Leitungsführung (geneigt oder senkrecht).
Durch die spezielle Einkopplung eines hochfrequenten, elektromagnetischen Wechselfeldes wird
im Messrohr ein homogenes Messfeld erzeugt. Feststoffe, die sich innerhalb dieses Messfeldes befinden, dämpfen die Amplitude dieses Wechselfeldes. Dies führt zu einem Messsignal entsprechend der Konzentration des Fördergutes im Messrohr (kg/m3).
Mittels einer gleichen Sensorik wird innerhalb des Messrohres an zwei weiteren Stellen die Veränderung des Wechselfeldes gemessen. Diese
beiden Sensoren haben einen definierten Abstand zueinander. Die Auswerteelektronik mit ihrem integrierten Korrelator ermittelt aus den beiden Sensorsignalen die Laufzeit des Fördergutes zwischen den beiden Sensoren. Mit dem bekannten Abstand wird dann die Geschwindigkeit des Feststoffes ermittelt (m/sec).
Aus den beiden gemessenen Größen Konzentration (K) und Geschwindigkeit (v) sowie dem bekannten Querschnitt (A) des Messrohres wird dann der Durchfluss ermittelt nach Q = K x v x A
und als 4 ... 20 mA-Signal ausgegeben.
Beim Einbau des Systems nach mechanischen Förderorganen wird nur dann eine Einlaufstrecke von 200 mm empfohlen, wenn damit zu rechnen ist, dass das vorgeschaltete Förderorgan einen pulsierenden Materialstrom erzeugt.
Die Einbaulage des Messaufnehmers ist frei wählbar.
Am festgelegten Einbauort erfolgt die Montage des Messaufnehmers mittels eines Flanscheinbaus. Messrohre werden standardmäßig mit Flanschanschlüssen nach DIN 2576 geliefert.
| Sensor | Gehäuse | Stahl St 52, Pulverbeschichtet (optional Edelstahl 1.4541 NW 150/200/250 (größere NW auf Anfrage), Flansch DIN 2576 |
|---|---|---|
| Innenrohr | Keramik | |
| Schutzart | IP 64 ; Atex: Kat. 3 D | |
| Umgebungstemperatur Mediumstemperatur | Sensorrohrelektronik: - 20 … + 60 °C Sensorrohr: - 20 … + 120 °C (höhere Temperaturbereiche auf Anfrage) |
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| max. Betriebsdruck | 1 bar, optional 10 bar | |
| Gewicht | ca. 30 kg (abhängig von Nennweite) | |
| Abmessungen | DN 150: 290 x 412 x 285 mm (L x B x D) DN 200: 310 x 464 x 340 mm (L x B x D) |
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| Messgenauigkeit | ± 1 … 3 % vom Messbereichsendwert | |
| Systemgenauigkeit | 0,1 % | |
| Auswerteelektronik | Versorgungsspannung | 230 V, 50 Hz/24 V bzw. 110 V optional |
| Leistungsaufnahme | 12 W | |
| Umgebungstemperatur | - 10 … + 45 °C | |
| Abmessungen | Wandaufbaugehäuse 320 x 225 x 320 mm (B x H x T) | |
| Gewicht | ca. 2,7 kg | |
| Weitere Daten | Sensorkommunikation | ModBus |
| Anschlussklemmen / Leiterquerschnitt | 0,2 - 2,5 mm² [AWG 24 - 14] | |
| Stromausgang | Durchsatz: 4 … 20 mA / Geschwindigkeit 4 … 20 mA / Bürde < 500 Ohm | |
| Seriellausgang | RS 485, ModBus-Protokoll | |
| Datensicherung | EEPROM | |
| Kabelverschraubungen | 4 x M16 (4,5 - 10 mm Ø) | |
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