Das Messsystem, um auf einfachste Weise den Massestrom
von Feststoffen zu messen
Der SolidFlow wurde speziell für die Mengenmessung von Feststoffen, welche in Rohrleitungen gefördert werden, entwickelt.
SolidFlow wird eingesetzt zur Online-Messung von:
- Stäuben, Pulvern, Granulaten
mit Korngrößen zwischen 1 nm und 10 mm
- bei pneumatischem Transport
oder im Freifall nach mechanischen Förderorganen
Der SolidFlow zeichnet sich durch seinen unkomplizierten und verschleißfreien Einbau aus.
Der SolidFlow-Sensor arbeitet mit neuester Mikrowellentechnologie.
Der Sensor wird ausschließlich in metallischen Rohrleitungen eingesetzt.
Durch die spezielle Einkopplung der Mikrowelle wird zusammen mit der metallischen Leitung das Messfeld erzeugt.
Die in die Rohrleitung eingekoppelte Mikrowelle wird von den Feststoffteilchen reflektiert und vom Sensor empfangen.
Die empfangenen Signale werden hinsichtlich ihrer Frequenz und Amplitude ausgewertet.
Der Sensor arbeitet quasi wie ein Partikelzähler, der strömende Partikel pro Zeiteinheit zählt.
Durch die frequenzselektive Auswertung wird sichergestellt, dass nur strömende Partikel gemessen werden. Die Kalibrierung des Sensors erfolgt im eingebauten Zustand, einfach per Knopfdruck und Eingabe der Referenzmenge.
Zur Montage des Sensors wird der Einbauort entsprechend der geförderten
Ein- und Auslaufstrecken festgelegt.
Bei Rohrdurchmessern größer 200 mm werden 2 bzw. 3 Sensoren pro Messstelle eingesetzt,
wobei die Sensoren 90° bzw. 120° zueinander angeordnet sind.
Bei Freifallanwendungen (z.B. nach Förderschnecken oder Zellenradschleusen) ist eine Einlaufstrecke (Fallhöhe) von mindestens 300 mm ideal. Kürzere Einlaufstrecken sind nach Absprache möglich.
Am festgelegten Einbauort wird die Sensoraufnahme (Aufschweißstutzen) aufgeschweißt.
Anschließend wird durch die Sensoraufnahme hindurch eine 20 mm-Bohrung durch die Rohrwandung gebohrt.
Der Sensor wird dann auf die Wandstärke angepasst, eingesetzt und mit Hilfe der Überwurfmutter fixiert. Fertig!
Inbetriebnahme:
Die Inbetriebnahme der Messung erfolgt über die Auswerteelektronik FME.
Diese Elektronik bietet eine komfortable, menügeführte Eingabe der Parameter wie zum Beispiel Messbereich, die gewünschte physikalische Einheit oder Messsignaldämpfung.
Als Ausgänge stehen zur Verfügung ein Strom- oder Spannungsausgang, 4…20 mA oder 2…10 V sowie ein Impulsausgang (Open-Collector).
Die Menüsprache kann frei gewählt werden zwischen Deutsch, Englisch oder Französisch.
| Sensor | Gehäuse | Edelstahl 1.4541 oder Normalstahl St 52 |
|---|---|---|
| Schutzart | IP 65; ATEX:Kat. 2G und 1/2D | |
| Betriebstemperatur | Sensorspitze: - 20 … + 60 °C Optional: - 20 … + 200 °C Sensorelement: 0 ... 60 °C |
|
| max. Betriebsdruck | 1 bar, optional 10 bar | |
| Arbeitsfrequenz | K-Band 24, 125 GHz, ± 100 MHz | |
| Sendeleistung | Max. 5 mW | |
| Gewicht | 1,3 kg | |
| Abmessungen | Ø 60, Ø 20, L271 mm | |
| Messgenauigkeit | ± 2 ... 5 % im kalibrierten Messbereich | |
| Auswerteelektronik | Versorgungsspannung | 110 / 230 V, 50 Hz, 24 V DC 110 V optional |
| Leistungsaufnahme | 20 W / 24 VA | |
| Stromaufnahme | Max. 1 A @ 24 V | |
| Schutzart | IP 65 nach EN 60 529 / 10.91 | |
| Betriebstemperatur | -10 ... + 45 °C | |
| Abmessungen | 258 x 237 x 174 (B x H x T) | |
| Gewicht | ca. 2,5 kg | |
| Schnittstelle | RS 485 | |
| Kabelverschraubung | 3 x M 16 (4,5- 10 mm Ø) | |
| Anschlussklemmen | 0,2 - 2,5 mm² [AWG 24 - 14] | |
| Strom- oder Spannungsausgang |
4 ... 20 mA (0 ... 20 mA), Bürde< 700 Ω oder 2 ... 10 V (0 ... 10 V), Bürde > 2 kΩ |
|
| Schaltausgang Messwertalarm 3 x |
Relais mit Umschaltkontakt Max. 250 V AC, 1 A |
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| Summenzähler | Resetfunktion | |
| Datensicherung | Flash | |
| Impulsausgang | Open Collector | |
| C-Box | Abmessung | 98 x 64 x 35 mm (B x H x T) |
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