ProGap - Sensor zur Füllstandsüberwachung

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ProGap
Berührungslose Füllstandmessung

Leveldetektion durch Mikrowellenschranke zur berührungslosen Füllstandkontrolle / Grenzstandkontrolle von Schüttgut im Behälter, in der Rohrleitung oder in Schächten.

  • einfache und unkomplizierte Nachrüstung
  • zuverlässige Füllstand- und Grenzstanddetektion
  • Füllstanddetektion durch alle nichtleitenden Wandungen hindurch
  • mit Prozessadaper bis 220 °C und 20 bar Druck möglich
  • mit Keramikarmatur bis 1.000 °C möglich
  • absolut unempfindlich gegenüber Materialanbackungen
  • bis zu einem Querschnitt von 18 m einsetzbar (größere Querschnitte auf Anfrage)
  • Kompaktgerät - keine separate Elektronik
  • Signalisierung durch Relaisschaltung
  • auch in kurzem Gehäuse mit separater Elektronik lieferbar

 Für Ex-Zonen steht Ihnen der ProGap S zur Verfügung.

Einsatz / Funktion

Die Mikrowellenschranke ProGap ist ein universell und flexibel einsetzbarer Füllstandsensor, bestehend aus Sender und Empfänger auf Basis neuester Mikrowellen-Technologie. Sie kommt dann zum Einsatz, wenn der Grenzstand oder Füllstand von Schüttgütern aller Art detektiert oder Gegenstände positioniert werden sollen.
     
Die Mikrowellenschranke ist ein berührungslos messendes Verfahren.
Sie kann in Behältern, Rohrleitungen, Schächten oder an Freifallstrecken montiert werden. Die Reichweite beträgt je nach Ausführung 0 … 4 m bzw. 0 … 18 m. Auch größere Reichweiten können realisiert werden. Falls Behälterwände, Gehäuse oder Leitungen nicht metallisch sind, ist es möglich von außen zu messen. Somit kann sogar durch geeignete Fenster aus nichtmetallischem Material die Messung komplett vom Prozess entkoppelt werden. Dies ist vor allem bei der Verwendung von aggressiven, abrasiven oder grobstückigen Materialien oder bei extremen Drücken und Temperaturen interessant.

Auch bei schwierigen Bedingungen wie hohen Betriebstemperaturen und -drücken kann der ProGap mit Hilfe eines Prozessadapters eingesetzt werden. Zudem wird durch die Verwendung von Mikrowellen eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Anbackungen auf dem Sensorfenster gewährleistet.

Montageanleitung

Sender und Empfänger werden durch Einschrauben in einen
G 1 1/2"-Gewindestutzen montiert. Die Einbaulage der Geräte ist beliebig. 

Wichtig ist, dass Sender und Empfänger die gleiche Einbaulage haben. Die Justage erfolgt mit Hilfe einer Konterverschraubung. Über eine Anzeige der Signalintensität wird die Ausrichtung erleichtert. Der Anschluss der Versorgungsspannung erfolgt an Sender und Empfänger.
Der Schaltausgang wird am Empfänger zur Verfügung gestellt. Es ist keine zusätzliche Auswerteeinheit notwendig.
 
 
 

Technische Daten

Sensor Material Gehäuse: Edelstahl 1.4571
Sensor-Isolierung: POM
  Schutzart IP 65; StaubEx (optional)
  Betriebstemperatur - 20 ... + 80 °C
- 20 ... + 220 °C (mit Prozess-Adapter)
bis 1.000 °C (mit Keramik-Flansch)
  Umgebungstemperatur - 20 ... + 60 °C
  Betriebsdruck max. 1 bar
max. 20 bar (mit Prozess-Adapter)
  Detektionsbereich 0 ... 4 m
0 ... 18 m
> 18 m (auf Anfrage)
  Spannungsversorgung 24 V DC (-10/+15 %)
24 V AC (-10/+15 %)
  Leistungsaufnahme ca. 1,8 VA
  Stromaufnahme max. 100 mA
  Relaisausgang max.
- Schaltspannung
- Schaltstrom
- Schaltleistung

120 V AC/DC
1,25 A
150 VA, 50 W
  Ansprechverzögerung 0,25 s ... 5 s (stufenlos einstellbar)
  Arbeitsfrequenz K-BAND 24.125 GHz (± 100 MHz)
  Sendeleistung max. 5 mW
  Gewicht Sender: 1,1 kg
Empfänger: 1,1 kg
     

Applikationsbeispiele

Klicken Sie auf ein gewünschtes Applikationsbeispiel, um zur ausführlichen Beschreibung zu gelangen.

Füllstandkontrolle

Grenzstandüberwachung von Bierschaum
in einer Brauerei

Leveldetektion von
Sekundärbrennstoff in einer
Müllschurre

Füllstandüberwachung von  Chemikalien
von außen durch die Leitung hindurch

Leveldetektion von Holzhackschnitzeln

Grenzstandüberwachung von Gipsgestein

Grenzstandüberwachung von Papierfasern

 
 

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