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SlideControl - Durchflusskontrolle in Luftförderrinnen

Pulverförmige Produkte werden in vielen Industrien in Luftförderrinnen transportiert. Bislang war es nicht möglich, kontinuierlich eine Information über den Durchfluss zu erhalten.

  • Berührungslose Durchfluss-Mengenmessung bei pulverförmigen Produkten in Luftförderrinnen
  • Mikrowelle zur Messung der Materialfüllhöhe im Oberkasten
  • 4 . . . 20 mA-Trendsignal für Durchflussmenge
  • Sofortige Erkennung von Flow-/NoFlow-Zuständen
  • Einfache Nachrüstung

Einsatzbereiche

Pulverförmige Produkte werden in vielen Industrien in Luftförderrinnen transportiert. Bislang war es nicht möglich, kontinuierlich eine Information über den Durchfluss zu erhalten.
Mit SlideControl steht nun ein einfacher Sensor zur Verfügung, der berührungslos den Materialfluss in der Rinne überwachen kann.
SlideControl zeichnet sich aus durch die Möglichkeit des einfachen, nachträglichen Einbaus in die Luftförderrinne.

Funktion

Unter Verwendung von Mikrowellen misst SlideControl den Abstand der fließenden Materialoberfläche vom Sensor und somit die Füllhöhe des fließenden Materials auf dem Gewebe.
Diese Füllhöhe wird als 4…20 mA-Signal ausgegeben. Kommt es zu einem Stillstand oder zum Abriss der Förderung sinkt das Ausgangssignal sofort auf Null, auch wenn noch Material in der Rinne steht.
Mit der Rinnenbreite kann bei bekannter Fließdichte ein Trendsignal für die Durchflussmenge generiert werden:

Q = H x B x ρ x v

Wobei    
Q  =  Durchfluss
H  =  Füllhöhe
B  =  Rinnenbreite
ρ  =  Fließdichte
V  =  Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des Materialflusses wird dabei als konstant angenommen.
Parameter wie Rinnenbreite oder Materialdichte werden mittels Software in die Auswerteeinheit eingegeben.

System
SlideControl besteht aus einem Sensor, der zugehörigen Auswerteeinheit und einem Montage-Set.
Die maximale Distanz zwischen Sensor und Auswerteeinheit darf bis zu 300 m betragen. Der Sensor benötigt keine zusätzliche Hilfsenergie.
Er wird von der Elektronik gespeist. Die Auswerteeinheit kann wahlweise als Feldelektronik mit Display oder als Hutschienenelektronik ausgeführt werden.
Die mechanische Installation erfolgt mittels Montageplatte, welche eine 1½“-Gewindeaufnahme für den Sensor und eine zweite, verschließbare Öffnung zu Inspektions- und Kalibrierzwecken besitzt.

Montageanleitung

Nachdem der Sensor montiert und elektrisch angeschlossen ist, kann über die Serviceöffnung der Montageplatte, z. B mit Hilfe eines Zollstocks, die Füllhöhe gemessen werden.
Dieser Vorgang sollte möglichst bei laufender Rinne durchgeführt werden, da der Sensor nur bei Materialfluss den Abstand der Oberfläche misst.
Die gemessene Füllhöhe dient als Kalibrierwert für den Sensor.
Falls die Fluidisierungsdichte zur Berechnung eines Durchflusssignals verwendet werden soll, muss zusätzlich die Füllhöhe bei abgeschalteter Förderung ermittelt werden.


Die Fluidisierungsdichte kann dann auf folgende Weise bestimmt werden:



Die Schüttdichte des zu messenden Materials ist in der Regel bekannt oder kann im Labor bestimmt werden.

Nach Eingabe der Parameter gibt der Sensor ein Trendsignal für die Durchflussmenge aus.
Flow- / No Flow-Zustände werden darüberhinaus zuverlässig erkannt.

Technische Daten

Applikationsbeispiele

Durchflussmenge Zement nach dem Zyklonenabscheider
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Durchflusskontrolle von Zement für Sackabfüllanlage
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