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SolidFlow 2.0 - Durchsatzmessung / Mengenmessung

Das Messsystem, um auf einfachste Weise den Massestrom
von Feststoffen zu messen

  • Messgerät einsetzbar im Freifall und in der Pneumatik
  • einfache Nachrüstung über einen Aufschweißstutzen
  • ATEX zertifiziert
  • fast alle Arten von Staub, Pulver und Granulat messbar
  • keine Einbauten in den Förderstrom
  • Messprinzip: Mikrowelle
  • Online-Mengenmessung
  • Durchsatzmessung bis 20 t/h
  • Durchsatz Mengenmessung für Feststoffe
  • Aktive Strähnenkompensation für höchste Zuverlässigkeit

 

Einsatzbereiche

Der SolidFlow 2.0 wurde speziell für die Mengenmessung von Feststoffen, welche in Rohrleitungen gefördert werden, entwickelt.

SolidFlow 2.0 wird eingesetzt zur Online-Mengenmessung von:

- Stäuben, Pulvern, Granulaten
  mit Korngrößen zwischen 1 nm und 10 mm

- bei pneumatischem Transport
  oder im Freifall nach mechanischen Förderorganen

Eignet sich ideal zur Mengenmessung, Gewürzdosierung, Freifall-Mengenmessung, Mengenbestimmung und Durchsatzmessung.

Der SolidFlow 2.0 zeichnet sich durch seinen unkomplizierten und verschleißfreien Einbau aus.

Funktion

Der SolidFlow 2.0-Sensor arbeitet mit neuester Mikrowellentechnologie.
Der Sensor wird ausschließlich in metallischen Rohrleitungen eingesetzt.
 
Durch die spezielle Einkopplung der Mikrowelle wird zusammen mit der metallischen Leitung das Messfeld erzeugt.
Die in die Rohrleitung eingekoppelte Mikrowelle wird von den Feststoffteilchen reflektiert und vom Sensor empfangen.
 
Die empfangenen Signale werden hinsichtlich ihrer Frequenz und Amplitude ausgewertet.
 
Der Sensor arbeitet quasi wie ein Partikelzähler, der strömende Partikel pro Zeiteinheit zählt.
 
Durch die frequenzselektive Auswertung wird sichergestellt, dass nur strömende Partikel gemessen werden.

Der SolidFlow 2.0 verfügt über eine aktive Strähnenkompensation, die auf Basis neuester Prozessortechnologie das Messsignal in sein Frequenzspektrum überführt und den Einfluss von Strähnenbildung auf das Messsignal kompensiert.

Die Kalibrierung des Sensors erfolgt im eingebauten Zustand, einfach per Knopfdruck und Eingabe der Referenzmenge.

Montageanleitung

Zur Montage des Sensors wird der Einbauort entsprechend der geforderten
Ein- und Auslaufstrecken festgelegt.
Bei Rohrdurchmessern größer 200 mm werden 2 bzw. 3 Sensoren pro Messstelle eingesetzt, wobei die Sensoren 90° bzw. 120° zueinander angeordnet sind.
 
Bei Freifallanwendungen (z. B. nach Förderschnecken oder Zellenradschleusen)
ist eine Einlaufstrecke (Fallhöhe) von mindestens 300 mm ideal.
Kürzere Einlaufstrecken sind nach Absprache möglich.

Am festgelegten Einbauort wird die Sensoraufnahme (Aufschweißstutzen) aufgeschweißt.
Anschließend wird durch die Sensoraufnahme hindurch eine 20 mm-Bohrung durch die Rohrwandung gebohrt.
Der Sensor wird dann auf die Wandstärke angepasst, eingesetzt und mit Hilfe der Überwurfmutter fixiert. Fertig!

Inbetriebnahme:
Die Inbetriebnahme der Messung erfolgt über die Auswerteeinheit FME.
Diese Elektronik bietet eine komfortable, menügeführte Eingabe der Parameter wie zum Beispiel Messbereich, die gewünschte physikalische Einheit oder Messsignaldämpfung.
Als Ausgänge stehen zur Verfügung: ein Stromausgang 4 … 20 mA sowie ein Impulsausgang (Open-Collector).
Die Menüsprache kann frei gewählt werden zwischen Deutsch, Englisch oder Französisch.

Technische Daten

Applikationsbeispiele

Gewürzdosierung bei der Herstellung von Kartoffelchips
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Mengenmessung von HOK in einer Müllverbrennungsanlage zur Schadstoffbindung
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Mengenmessung von Aktivkohle zur Schadstoffbindung im Müllheizkraftwerk
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