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MaxxFlow HTC - Durchsatzmessung / Schüttmengenmessung für große Durchsätze

Zur Messung von großen Schüttgutmengen nach mechanischen Förderorganen wie Förderschnecken, Luftförderrinnen, Elevatoren o. a. mechanischen Austragsorganen    

  • fast alle Feststoffe messbar
  • für runde Rohrleitungen oder Kanäle
  • keine Obergrenze der Durchsatzmenge
  • druckbeständig bis 10 bar
  • 100 % staubdicht    
  • keine Einbauten in den Förderstrom (Verschleiß durch abrasive Medien somit unkritisch)    
  • Messung unabhängig von der Fließgeschwindigkeit und vom Flussbild des Fördergutes in der Leitung    
  • temperaturbeständig bis 120 °C
  • unabhängig von der Leitungsführung
  • Keramikinnenrohr für raue Prozesse
  • geringe Einbauhöhe von nur 300 mm
  • berührungsloses Messverfahren (keine Mechanik)
  • einfache Kalibrierung

 

Einsatzbereiche

Der MaxxFlow HTC ist zielgerichtet entwickelt zur Mengenmessung von Schüttgütern bei großen Durchsatzleistungen. Aufgrund seines komplett offenen Querschnitts und seiner geringen Einbauhöhe zeichnet sich der MaxxFlow HTC überall dort aus, wo bisher nur aufwendige mechanische Lösungen wie z. B. Prallplatten oder Messschurren möglich waren.
Der Einbau des MaxxFlow HTC erfolgt unabhängig von der Leitungsführung (senkrecht/geneigt), aber immer nach mechanischen Förderorganen wie
z. B. Zellenradschleusen oder Förderschnecken.

Ideal zur Messung von großen Schüttgutmengen!

Funktion

Das zu messende Material fällt oder rutscht nach dem Förderorgan durch eine Einlaufstrecke und durchläuft den Sensor. Während des Durchlaufs erfasst der MaxxFlow HTC die Größen Materialdichte und Geschwindigkeit. Da das Material nach dem Auslauf des Förderorgans aus einer konstanten Höhe fällt, ist die Geschwindigkeit des Produktstroms beschleunigt, aber an der Einbauposition des Sensors konstant.
Aufgrund dieser Konstanz muss die Geschwindigkeitsmessung nicht in jeden Fall aktiviert werden, sondern kann als Konstante in Abhängigkeit der Fallhöhe berechnet werden. Der Massenstrom wird ermittelt nach:

Q (kg/s)   =   K (kg/m3)   x   v (m/s)   x   A (m2)

Durch die Einkopplung eines hochfrequenten, elektromagnetischen Wechselfeldes wird im Messrohr ein homogenes Messfeld erzeugt. Das Messrohr (Innenrohr des Sensors) besteht aus einer verschleißfesten Al2O3-Keramik. Schüttgut, das sich innerhalb des Messfeldes befindet, dämpft die Amplitude des Wechselfeldes.
Dies führt zu einem Messsignal proportional zur Konzentration des Schüttguts im Sensor (kg/m3).

Falls die Materialgeschwindigkeit variiert, z. B. aufgrund einer sich ändernden Anfangsgeschwindigkeit, so kann diese mitgemessen werden. Dies geschieht durch eine Laufzeitmessung mit Hilfe zweier weiterer Elektroden, die sich hinter dem Keramikinnenrohr befinden.

Montageanleitung

Eine komplette Messstelle besteht aus den Komponenten:

•    Sensor zum Einbau in die Förderleitung
•    Auswerteeinheit

Der Sensor steht in den Größen DN 100 mm, DN 150 mm und DN 200 mm zur Verfügung.
Auf Wunsch können auch die Komponenten Einlaufstrecke (zwischen Förderorgan und Sensor) und Absperrschieber (zur Kalibrierung) ausgelegt und mitgeliefert werden.

Die Auswerteeinheit wird mittels 4-adrigem, abgeschirmtem Kabel am Messaufnehmer angeschlossen.
Die maximale Entfernung zwischen Messaufnehmer und Auswerteeinheit beträgt 300 m.

Technische Daten

Applikationsbeispiele

Mengenmessung von Rohmehl nach einer Luftförderrinne
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Durchsatzmessung von Kartoffelstärke im Freifall nach Trogkettenförderer
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Durchsatzbestimmung von Salz im Freifall nach Trogkettenförderer
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Mengenmessung von Holzpellets im Freifall
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Mengenmessung von Getreide
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Weitere Messgeräte zur Mengenmessung