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Kalibrierverfahren ProSens - Sensor-Kalibrierung nach dem Referenz-Vorgabe-Verfahren

"Das Messergebnis des Sensors ist nur so gut wie die Referenz auf die er kalibriert wird."

Aus diesem Grund entwickelten wir das Referenz-Vorgabe-Verfahren als Alternative zur isokinetischen Staubprobeentnahme.
Der grundlegend neue Ansatz dabei ist, dass ein Massenstrom eindosiert wird, der bei gegebener Strömungsgeschwindigkeit einer gewünschten Konzentration entspricht.

Beschreibung des Verfahrens

„Bis heute dient die isokinetische Staubprobeentnahme in der Industrie als das anerkannte Verfahren zur Kalibrierung von kontinuierlichen Staubmesssensoren“.

Als spezialisierter Messtechnik-Hersteller haben wir den Anspruch, unsere Sensoren genauestens zu kalibrieren.

Bei bisherigen Kalibrierungen mittels isokinetische Staubprobenentnahme hat sich gezeigt, dass dieses Verfahren Unzulänglichkeiten im Hinblick auf die Genauigkeit der Referenz aufweist.
Ein Problem der Isokinetik ist, dass mit ihr keine gezielten und festen Kalibrierpunkte vorgegeben werden können, sondern nur zum Zeitpunkt der Kalibrierung vorherrschende, meist sehr geringe Staubkonzentrationen als Kalibrierpunkt dienen. Diese Punkte sind meist weit von zu kalibrierenden Grenzwerten bzw. Schaltpunkten entfernt.

Darüber hinaus benötigt die Isokinetik bei solch kleinen Staubkonzentrationen eine lange Messzeit, um überhaupt verwendbare Ergebnisse zu erzielen. Ebenso haben die äußeren klimatischen Bedingungen (Temperatur und Luftfeuchte) einen entscheidenden Einfluss auf das Messergebnis.

Nach erfolgreicher Durchführung des Referenz-Vorgabe-Verfahrens erhalten Sie von uns ein Kalibrierzertifikat.

Anwendungsbeispiele

Kalibrierung von Staubmesssensoren zur Emissionsmessung

Bei vielen industriellen Prozessen werden Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Abluft auf der Reingasseite auf festgelegte Staubgrenzwerte zu überprüfen.

Mit unserer Sensorkalibrier-Methode können Sie Ihre Sensoren zielgenau kalibieren und somit eine sehr genaue Emissionsmessung durchführen.

 

—Kalibrierung eines definierten Abschaltpunkts

In vielen Anlagen sind Komponenten wie z. B. Ventile verbaut, deren Ex-Zulassung nur bis zu einer bestimmten Konzentration gültig sind.
Um den Ex-Schutz zu gewährleisten, muss die Anlage vor Überschreitung dieser Grenz-Konzentration abgeschaltet werden.
Dieser Abschaltpunkt kann mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens exakt eingestellt werden.

 

Technische Daten

Applikationsbeispiele

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