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Anwendungsnewsletter 2/2019

Geschwindigkeitsmessung mit SpeedFlow 2.0-Pipe

Materialschonende Förderung

Die Anwendung

Für die Herstellung von Hygieneartikeln muss das benötigte Fasermaterial teilweise lange Förderwege hinter sich bringen. Durch zu schnelle Fördergeschwindigkeiten entsteht ein hoher Materialver-lust, da sich das Fasermaterial zu Staub entzerrt. Diese Staubentwicklung sorgt für weniger Ertrag am Ende des Prozesses und schadet zusätzlich den Filteranlagen. Auf Grund dieser Problematik wurde nach einer Geschwindigkeitsmessung ohne Materialkontakt gesucht, um sicherzustellen, dass die spezifi zierten Fördergeschwindigkeiten keinesfalls überschritten werden, bzw. um die erforderliche Schonend-Förderung zu garantieren.

Prozessdaten

Kunde: Hersteller für Hygieneartikel (Deutschland)
Material: Fasermaterial
Einbauort: Förderleitung (DN 350)
Funktion: Messung von Materialgeschwindigkeiten zur schonenden Förderung

Die Lösung

Der SpeedFlow 2.0-Pipe wurde speziell für die kontinuierliche Messung der Geschwindigkeit von Feststoffen wie Granulate, Pulver und Stäube in Rohrleitungen entwickelt. Der Sensor wird dem vorhandenen Rohrdurchmesser entsprechend angefertigt und kann im Anschluss einfach in den Prozess integriert werden. Die Messung kann in jede Förderart installiert werden (Freifall, pneumatischer Flugstrom, pneumatischer Dichtstrom, Transport über schiefe Ebene) und weist keinerlei Einbauten in den Förderstrom auf. Die Messung ist vollkommen materialunabhängig. Der Einsatzbereich beginnt bei einer Materialgeschwindigkeit von 0,75 m/s.

Der Anwendernutzen

  • Schonende Materialförderung
  • Schutz vor entstehendem Staub an den Filteranlagen
  • Erhöhung des Materialertrags / Reduzierung des Ausschusses
  • Keine Kalibrierung erforderlich (Plug & Play)