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Anwendungsnewsletter 01/2020

Kontinuierliche Mengenmessung zur Beimischung von Zusätzen mit SolidFlow 2.0

Herstellung von Kunststoffgranulat

Die Anwendung

Bei der Herstellung von Kunststoffgranulat wird dieses mit verschiedenen Zusätzen für die unterschiedlichen Anwendungen, z. B. Automobilindustrie, versehen.
In der Anlage wird der Granulat-Grundstoff in einen Extruder gefördert und dort mit den verschiedenen Zusätzen für verschiedene Anwendungen versetzt. Nach dem Extruder wird das Granulat zu einem Sieb gefördert und gelangt über einen Wendelförderer in das Hauptsilo.
Das Ziel des Kunden ist es, die geförderte Menge von Kunststoffgranulat kontinuierlich zu messen, um mit dieser Führungsgröße die Beimischung der Zusatzstoffe mengenmäßig zu optimieren.

Prozessdaten

Kunde: Hersteller von Kunststoffgranulat (Deutschland)
Material: Kunststoffgranulat mit verschiedenen Zusätzen
Geförderte Menge: 150 - 750 kg
Förderorgan: Doppelflanschschieber nach Silo
Einbauort: Im Freifall, ca. 500 mm nach einem Doppelflanschanschieber
Rohrdurchmesser: DN 80

Die Lösung

Zur Überwachung und Messung der Menge des tatsächlich geförderten Kunststoffgranulates wird ein SolidFlow 2.0-Sensor eingesetzt.
Der SolidFlow 2.0 misst kontinuierlich Feststoffmengen bis 20 t/h im Freifall oder in der Pneumatik.
In dieser Anwendung wird der Sensor direkt in die Freifallleitung, nach einem Doppelflanschschieber eingesetzt.
Dadurch kann die transportierte Menge im Prozess ermittelt und überwacht werden, um die Beimischung von Zusätzen zu steuern.
Zuvor wurden alle Materialien mit Waagen vor dem Prozess gewogen, was einen großen Aufwand für die Mitarbeiter darstellte. Durch den Einbau des SolidFlow 2.0 können Mitarbeiter entlastet werden, und durch die Automatisierung des Prozesses wird ein reibungsloser Ablauf garantiert. Im nächsten Zug werden weitere Produktionslinien mit dem SolidFlow 2.0 zur Mengenmessung ausgestattet.

Der Anwendernutzen

  • kontinuierliche Mengenmessung des geförderten Materials, um die Beimischung von Zusätzen optimieren zu können
  • einfache Nachrüstung ohne große Umbaumaßnahmen
  • geringer Wartungsaufwand
  • einfache Kalibrierung
  • keine Einbauten in den Förderstrom