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Anwendungsnewsletter 1/2019

Filterbruchüberwachung mit dem Dust Alarm 40

Umweltschutz in einer Getreidemühle

Die Anwendung

In Zeiten, in denen das Thema Umweltschutz immer größer geschrieben  wird, ist eine zuverlässige Filterbruchüberwachung nach industriellen Staubfilteranlagen nahezu unerlässlich. So auch in einer Getreidemühle in Baden-Württemberg. Die Mühleist ein Traditionsunternehmen mit kontinuierlichem Wachstum. Der erst 2018 fertiggestellte, neue Mühlenteil wurde vollständig mit dem Dust Alarm 40 Sensor zur Filterbruchüberwachung ausgestattet. Der Kunde verfügt nicht über eine zentrale Prozessleitstelle. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung auf den Dust Alarm 40, der mit jeweils einer kleinen Remoteelektronik mit Farbdisplay ausgeliefert wird. – Eine  Schaltwarte zur Signalauswertung ist mit dieser Version nicht zwingend erforderlich. Auch der bestehende, ältere Mühlenteil wurde mit der modernen, elektrodynamischen  Messtechnik nachgerüstet - mittlerweile sind 25 Geräte im Einsatz.

Prozessdaten

Branche: Müllereibetrieb
Material: Getreidestaub
Einbauort: Auf der Reingasseite aller Staubfilteranlagen
Funktion: Zuverlässige Erkennung von Filterbrüchen

Die Lösung

Der Dust Alarm 40 wurde speziell entwickelt um Reingasseiten von Filteranlagen zuverlässig und ohne Zeitverzug auf Filter-brüche zu überwachen. Er kann in allen metallischen Kanälen eingesetzt werden, in denen Staubpartikel im Gasstrom detek-tiert werden sollen. Der Messbereich beginnt bei 0,1 mg/m³ und reicht bis zu 500 mg/m³. Der Dust Alarm 40 arbeitet nach dem elektrodynamischen Messprinzip. Sobald Partikel an der Sonde vorbeiströmen und auftreffen findet ein Ladungstransfer statt. Hieraus wird ein Messsignal erzeugt, das bei Erreichung des eingestellten Schaltpunktes einen Relaiskontakt auslöst und optional als 4...20-mA-Trendausgang zur Verfügung steht. Über das farbige Display können außerdem 2 Alarmschwellen gesetzt werden: ein Vor- und ein Hauptalarm.

Der Anwendernutzen

  • Sicherstellung, dass alle Filter korrekt arbeiten.
  • Vermeidung von Konflikten mit Behörden und Anwohnern durch Verschmutzungen aufgrund von Filterbrüchen.
  • Filterschläuche müssen erst dann gewechselt werden, wenn sie tatsächlich verschlissen sind. Ein turnusmäßiger Wechsel ist nicht mehr erforderlich. (Schont die Umwelt und spart Kosten)