Zum Inhalt springen Menü

Sie sind hier:

Anwendungsnewsletter 8/2017

Kontinuierliche Staubüberwachung mit AirSafe

Vermeidung von Ex-Zonen bei der Lagerung und Überwachung von Braunkohlestaub

Die Anwendung

Ein Hersteller von Trockenmörtel benötigt für die Produktion trockenen Sand und Trass. Die beiden Materialien werden vor der Beimengung in einem Heißgasofen bei 500 °C getrocknet. Als Brennmaterial für den Ofen dient Braunkohlestaub. Der in einem Silo gelagerte Braunkohlestaub gelangt über eine Zellradschleuse im Freifall auf einen Verteilteller. Von dort wird er mit Hilfe einer Pneumatik durch eine Rohrleitung in den Trockenofen eingeblasen. Zellradschleuse und Verteilerteller stehen in der Siloeinhausung. Dort kann im Fall einer Leckage durch erhöhte Staubentwicklung eine Ex-Zone entstehen. Der Betreiber sucht deshalb nach einer Möglichkeit, eine erhöhte Staubkonzentration zeitnah zu detektieren. Durch eine sicherheitsorientierte Alarmschwelle soll die Anlage abgeschaltet werden, bevor ein zündfähiges Gemisch entsteht.

Prozessdaten

Kunde: Baustoffhersteller (Deutschland)
Material: Braunkohlestaub
Einbauort: Siloeinhausung
Funktion: Vermeidung von Ex-Zonen durch starke Staubentwicklung

Die Lösung

Der AirSafe überwacht die Staubkonzentration in der Umgebungsluft, z. B. in Gebäuden, Produktionshallen, Siloeinhausungen oder Kesselhäusern. Das Gerät arbeitet nach dem triboelektrischen Prinzip und ist im Vergleich zu optischen Verfahren wartungsarm. Im aktuellen Fall wird der Umgebungsstaub in einer Siloeinhausung gemessen. Der AirSafe detektiert dort eine erhöhte Staubbelastung bei Auftreten einer Leckage und schaltet die Anlage bei Erreichen einer voreingestellten Alarmschwelle aus. Die Pflicht, die Anlagenteile in Ex auszuführen, kann dadurch entfallen.

Der Anwendernutzen

  • Vermeidung von Ex-Zonen
  • Wahrung der Anlagensicherheit und Vermeidung von Anlagenschäden
  • Einfache Überwachung abgelegener Anlagenteile